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Bereits letzte Woche ist bekannt geworden, dass der in den USA angesiedelte Investmentriese Goldman Sachs, den ersten mit Bitcoin (BTC) gesicherten Kredit vergeben hat. 

Wer diesen Kredit bekam war zunächst nicht unbekannt. Wie der Nachrichtendienst Bloomberg in einem Bericht am Dienstag öffentlich machte, hat die Kryptobörse Coinbase den mit Bitcoin besicherten Kredit aufgenommen.

Goldman Sachs zählt zu den größten und renommiertesten Bankhäusern der Welt.

Bereits 1869 als klassisches Bankhaus gegründet, verwaltet Goldman Sachs mittlerweile ein Vermögen im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar (Stand: 2021).

Für das Darlehn hat Coinbase einen Teil seines Bitcoin-Bestandes als Sicherheit hinterlegt, um im Gegenzug Fiatgeld zu erhalten. Wie hoch der Wert des Kredits war, ist nicht bekannt, aber das Coinbase das Darlehn mit 4.487 Bitcoin besichert hat.

Die Finanzierung des Kredits ist an die Bedingung geknüpft, dass Coinbase seine Bitcoin-Sicherheiten erhöht, sobald die Kurse zu tief fallen. Des Weiteren umfasst es ein 24-Stunden-Risikomanagement.

Gegenüber Bloomberg hieß es, dass Goldman Sachs vor allem an der Strukturierung des Deals und an der Durchführung des Risk-Managements interessiert gewesen sei.

Es scheint also wahrscheinlich zu sein, dass Goldman Sachs den mit Bitcoin besicherten Kredit vorerst testet und das Angebot dann bei Erfolg ausweitet.

Wie dem Bericht von Bloomberg zu entnehmen war, wurde der Kredit von Coinbase aufgenommen um die Beziehungen zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Krypto Finanzwelt zu vertiefen.

„Die Zusammenarbeit von Coinbase mit Goldman ist ein erster Schritt zur Anerkennung von Kryptowährungen als Sicherheiten, der die Brücke zwischen der Fiat- und der Kryptowirtschaft vertieft“ erklärte Brett Tejpaul, Leiter von Coinbase Institutional.

In der Kryptobranche sind kryptogestützte Darlehen Allgegenwärtig, insbesondere bei der dezentralen Finanzierung (DeFi). 

In der traditionellen Finanzwelt allerdings, stellten diese noch die Ausnahme dar. Kryptowährungen gelten dort noch als zu risikobehaftet. 

Doch seit einiger Zeit zeigt sich, dass auch Kryptowährungen zunehmend im Finanz-Mainstream Fuß fassen.

So hat Beispielsweise der Finanzdienstleister Fidelity letzte Woche ein Finanzprodukt präsentiert, welches es branchenweit zum ersten Mal möglich macht, einen Teil seiner Altersvorsorge in Bitcoin zu investieren.

Des Weiteren wurde vor einigen Tagen bekannt, dass BlackRock, der größte Vermögensverwalter weltweit, einen Blockchain-Indexfond (ETF) eingeführt hat. Dieser ermöglicht es Anlegern in der Kryptobranche zu investieren.

Auch wenn mit Bitcoin besicherte Kredite nicht ganz Neuland in der Finanzwelt sind, sendet die Investmentbank Goldman Sachs, als traditionelles Bankhaus, der Wall Street ein deutliches Signal indem es sein Vertrauen in die Kryptowährungen Bitcoin zeigt.

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